Selbst lesen oder vorlesen lassen?

Selbst lesen oder vorlesen lassen?

Voltaire sagte: „Lesen stärkt die Seele.“ Diesen Eindruck vermittelten den Zuschauern auch die Teilnehmer des diesjährigen Vorlesewettbewerbs am 5. Dezember. Mit Leidenschaft präsentierten sie die Bücher ihrer Wahl und ließen so auch die Zuhörer für verschiedene Charaktere mitfiebern. 

Nach der Vorrunde, die im Klassenverband unter der Leitung der Deutschlehrer stattgefunden hatte, durften die Klassenbesten – Elif Karen Kavasoglu (6a), Yannes Zahanami (6b), Joshua Seuser (6c), Diana Deutschmann (6d) und Linda Merk (6e)- ihre Lesefertigkeiten vor einer kritischen Jury unter Beweis stellen. Diese bestand aus Frau Britz (pädagogische Mitarbeiterin), Frau Bruchof (Robert Krups‘ Enkelin und pensionierte Lehrerin), Frau Cornel (Vertreterin der Buchhandlung Wagner in Neuwied) sowie Herrn Trümper (Mitarbeiter der Stadtbibliothek Neuwied). Die Organisation und Moderation des Vorlesewettbewerbs übernahm Frau Noll.

Wie jedes Jahr bestand der zweite Teil des Wettbewerbs im Vorlesen eines unbekannten Textes. Auch diese Aufgabe konnten die oben genannten Schüler mit Bravur bewältigen, sodass die Entscheidung der Jury nicht leichtgefallen ist. Am Ende war das Ergebnis sehr knapp. Als Siegerin wurde Elif aus der 6a gekürt, die aus ihrem Buch „Im Bann des Tornados“ von Annette Langen vorlas. Weiter geht es für sie mit dem Kreisentscheid im Frühjahr.

Um das Thema Lesen stärker in das Bewusstsein der Schüler zu rufen, wurde außerdem an der Robert-Krups-Schule ein Lesenachmittag eingeführt. So wurden am 12.12.19 den Kindern des GTS-Bereichs verschiedene Themenräume angeboten, wo sie entweder selbst lesen konnten oder vorgelesen bekamen. Zur Auswahl standen folgende Themen: Kriminal- und Weihnachtsgeschichten, türkische Lektüren, Mädchengeschichten oder Fantasyromane. Der Nachmittag kam bei den Schülern sehr gut an und wurde von allen Beteiligten auch positiv wahrgenommen. Mitgewirkt haben bei der Gestaltung dieses gelungenen Lesenachmittags Frau Haller-Dietrich, Frau Kalnicki, Frau Sorger, Frau Noll und Frau Güven (engagierte Mutter und Mitglied im SEB), bei denen wir uns ganz herzlich bedanken möchten.